| 1. Schritt: | ||
| Mehr Bewegung | ||
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Wer sein Muskelsystem aktiviert, regt auch die Darmbewegungen an. Das funktioniert über mechanische Reize – wer sich dehnt und streckt, wer läuft und hüpft, gibt Druck- und Stoß-Signale an den Bauch. Dadurch werden die Muskeln, die für die Darmperistaltik zuständig sind, stimuliert und angeregt. Nicht nur wer zu Darmträgheit neigt und/oder ein paar Pfund zuviel auf den Hüften hat, sollte mindestens 30 Minuten täglich für Bewegung und Gymnastik einplanen. | |
| 2. Schritt: | ||
| Mehr Vollkorn, Gemüse und Obst essen | ||
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Ballaststoffe, die wichtigen „Darmputzer“, sind vor allem in Obst, Gemüse und Vollkornprodukten enthalten. Achten Sie darauf, dass jede Ihrer Mahlzeiten mindestens eine Portion aus diesen gesunden Lebensmittelgruppen enthält. Diese vernünftige Praxis sollten Sie auch nach der Reinigungs-Kur beibehalten. | |
| 3. Schritt: | ||
| Gezielte Bauchmassagen | ||
| Bauchmassagen sind eine alt bekannte Anwendung, die bei Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen gute Unterstützung bietet. Die regelmäßige Selbstmassage übt eine sanfte, zusätzliche Anregung auf die Bewegungen des Dickdarms aus. Man legt sich dazu entspannt auf den Rücken, am besten mit einem Kissen unter die Knie, damit Bauch und Becken besser entspannen. Dann beide Hände auf den Bauch legen und sanft, aber mit leichtem Druck, mindestens 5 Minuten im Dickdarmverlauf (Uhrzeigersinn) langsam massieren. Dabei auf eine gleichmäßige und tiefe Atmung achten. Mit drei großen Kreisen enden. Wer möchte, kann auch ein Massageöl verwenden. | ||
| 4 Schritt: | ||
| Mehr trinken | ||
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Stille Mineral- und Heilwässer (auch Leitungswasser, in Gegenden wo es schmeckt) und ungesüßte Kräutertees liefern die Flüssigkeit, die die Ballaststoffe benötigen um zu quellen. Zuwenig Flüssigkeit bei einer hohen Ballaststoffzufuhr kann zu Verstopfung führen! Außerdem wird von den Nieren viel Flüssigkeit zur Ausscheidung der Gift- und Schlackenstoffe benötigt. Kontrollmöglichkeit: Alle 2-3 Stunden Entleerung der Blase. Der Harn sollte hellgelb und dünnflüssig sein. Andernfalls unbedingt mehr trinken. |
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| 5 Schritt: | ||
| Entspannung | ||
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Die Ausscheidungssysteme Darm, Niere und Leber gehören zum vegetativen Nervensystem. In Stress- und Belastungssituationen arbeiten sie auf Sparflamme. In Ruhe- und Entspannungsphasen dagegen funktionieren sie optimal. Eine Reinigungs- und Entschlackung-Kur ist deshalb effizienter, wenn Sie Ihrem Körper mehrere Entspannungsphasen am Tag gönnen. Ob Musik, Meditation oder eine Massage, die dadurch eintretende Beruhigung des sympathischen Nervensystems und gleichzeitige Aktivierung des parasympathischen Nervensystems verbessert die Reinigungs- und Ausscheidungsprozesse. |
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